So macht unsere Kleidung die Umwelt kaputt!


Umwelt

„Kleidung legt oft bis zu 20.000 Kilometer zurück, bis sie bei uns auf dem Ladentisch landet. Auf ihrem Weg hinterlässt sie einen gigantischen ökologischen Fußabdruck.“

Wie viel Kleidung wird weltweit produziert?

Von 2000 bis 2015 hat sich die Anzahl der Kleidungskäufe weltweit verdoppelt, von etwa 50 Milliarden auf mehr als 100 Milliarden Kleidungsstücken. Damit nicht genug. Bis 2030 soll sich der weltweite Bedarf an Kleidung nochmal fast verdoppeln.

 

Im Jahr 2018 gaben die deutschen Haushalte 64,9 Milliarden Euro für Bekleidung aus, das macht rund 780 Euro pro Kopf. Damit geben wir etwas weniger für Klamotten aus als die Italiener, aber mehr als die Franzosen. Mit über 1000 Euro pro Jahr geben die Briten in Europa am meisten Geld für Kleidung aus.

Nur 10 Prozent der Kleidung kommt aus Deutschland

Produziert wird hauptsächlich in Asien. So sind auch 90 Prozent der in Deutschland verkauften Bekleidung importiert, mehr als 50 Prozent kommt aus China, Indien, Bangladesch und der Türkei. Mit weitem Abstand steht China an der Spitze der Weltproduktion von Textilien und Bekleidung.

Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern. Durch den Anstieg der Löhne in China und den damit steigenden Produktionskosten lassen immer mehr Unternehmen in Ländern wie Äthiopien, Kenia, Haiti, Kambodscha und Myanmar produzieren.

So sind die EU-Importe aus der Volksrepublik von fast 41 Prozent im Jahr 2010 auf 35 Prozent im Jahr 2015 gesunken. Die chinesische Textilindustrie konzentriert sich gleichzeitig verstärkt auf die eigenständige Entwicklung von Produkten. Außerdem macht sie sich unabhängig von Konzernen aus dem Ausland.

 

Welche Folgen hat die Textilproduktion für die Umwelt?

Bis ein T-Shirt bei uns auf dem Ladentisch liegt, hat es einiges über sich ergehen lassen: Glätten, Bleichen, Färben, Bedrucken – und für spezielle Outdoor-Kleidung auch Imprägnieren. Für diese Prozesse werden in der Textilindustrie pro Kilogramm Kleidung rund ein Kilogramm Chemikalien verwendet.

 

Insgesamt 6.500 verschiedene Chemikalien sind bei der Textilveredelung im Einsatz, darunter auch Schwermetalle wie Kupfer, Arsen und Cadmium. Viele davon sind giftig, einige auch krebserregend.

Für das Färben von einem Kilo Garn werden zudem rund 60 Liter Wasser benötigt: Wasser, das am Ende mit den chemischen Zusätzen verunreinigt ist. Die Folge: 17 bis 20 Prozent des industriellen Abwassers weltweit entsteht laut Angaben der Weltbank alleine bei der Textilveredelung.

 

Kleidung aus Baumwolle benötigt besonders viel Wasser

Speziell bei Baumwoll-Fasern kommt hinzu, dass schon beim Anbau von Baumwolle riesige Mengen Wasser zur Bewässerung im Einsatz sind. Das führt nicht nur dazu, dass natürliche Wasserreservoirs wie der Aralsee in Zentralasien gänzlich leergepumpt werden:

Der Aralsee im Jahr 2019. Der allergößte Teil des Sees ist ausgetrocknet | Foto: ESA/Belspo
Einst der viertgrößte See der Erde, heute nur noch ein paar Pfützen. Aralsee 2019 | Foto: ESA/Belspo

Das Wasser wird zudem mit Pflanzenschutzmitteln und Dünger verunreinigt. Und das in einem beträchtlichen Ausmaß: 16 Prozent aller Insektizide weltweit werden auf Baumwollfeldern versprüht. Dabei machen diese nur 2,5 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Fläche aus. Durch Regen und Bewässerung sickern die Substanzen in den Boden.

Ein Index für diese Verschmutzung ist das sogenannte „Graue Wasser“. Es zeigt die Menge an frischem Wasser an, die dazu nötig wäre, um das belastete Wasser im Boden so weit zu verdünnen, dass es wieder den Standards einer guten Wasserqualität entspricht.

Im konventionellen Baumwollanbau kommen auf eine Tonne Baumwolle 266 Millionen Liter Graues Wasser. Das hat eine Studie des Water Footprint Network im Auftrag der C&A Foundation gezeigt. Kurzum: Die Böden von Baumwollplantagen sind mit Chemikalien durchseucht.

 

Kann man das Abwasser der Textilproduktion reinigen?

Beim Baumwollanbau ist die Reinigung des belasteten Wassers fast unmöglich. Denn die versprühten Pflanzenschutzmittel und Dünger sickern direkt oder spätestens mit dem nächsten Regen in den Boden ein. Hier hilft nur, den Einsatz von Pestiziden zu verringern.

 

Die Kontrollen sind nicht gut

Bei den weiteren Prozessen, also der Textilveredelung, könnten und müssten eigentlich auch Kläranlagen das Abwasser säubern, bevor es in anliegende Gewässer geleitet wird. „Länder wie Indien oder Bangladesch haben oft sogar hohe Standards für die Qualität von geklärtem Wasser, das wieder in die Umwelt geleitet werden darf“, sagt Brigitte Zietlow, Expertin für Textilindustrie am Umweltbundesamt.

Es fehle allerdings an adäquaten Kontrollen, damit diese Standards auch eingehalten werden. Sie habe selbst bei Untersuchungen in Indien und Pakistan festgestellt, dass es an Kläranlagen mangelt – oder diese gar nicht erst angestellt werden.

 

WDR-Recherchen zeigen verheerende Wasserqualität

Ähnliche Beobachtungen machte auch ein Journalistenteam des Westdeutschen Rundfunks bei ihrer Recherchereise zu denUmweltfolgen der Textilindustrie in Bangladesch.

Das Team entnahm von den zwei Flüssen Buriganga und Daleshwari in der Nähe von Textilfabriken Wasserproben. Diese ließ sie auf ihren BSB-Wert, also ihren Sauerstoffgehalt, überprüfen. Denn dieser Wert zeigt den Grad der Verschmutzung von Gewässern an: Bei unbelasteten Flüssen liegt der BSB-Wert zwischen 1 und 2 mg/l. Ein Fluss gilt als stark verschmutzt, wenn der Wert zwischen 6 und 13 mg/l liegt.

Die Laborwerte der Flüsse in Bangladesch überstiegen mit bis zu 260 mg/l sogar letztere Grenze um ein hundertfaches. Anders ausgedrückt: Hier schwimmt kein Fisch mehr.

Kein Geld für Umweltschutz vorgesehen

Schuld an diesen Praktiken sei laut Angaben von Fabrikbesitzern in Bangladesch auch die Preispolitik der westlichen Marken, berichtet das WDR-Rechercheteam. Die Ökoauflagen würden immer strenger, die Fabriken bekämen dafür aber keinen Cent mehr für ihre Kleidungsstücke. Die Folge: Wegen des Kostendrucks stellen manche Fabriken ihre Kläranlage ab – ihr Betrieb ist einfach zu teuer.

 

Wie schlecht sind Kunstfasern für die Umwelt?

Rund 65 Prozent aller Textilfasern auf dem Weltmarkt sind aus synthetischen Chemiefasern, also aus Kunststoffen wie Polyester, Polyamid oder Polyacryl. Für ihre Produktion waren im Jahr 2015 98 Millionen Tonnen Öl nötig. Im Jahr 2050 sollen es 300 Millionen Tonnen sein, berichtet die Ellen Macarthur Foundation.

 

Kleidung: Mehr CO2 als Flugverkehr und Schifffahrt zusammen

Mit diesem erheblichen Anteil an fossilen Rohstoffen ist die Textindustrie zu einem der größten Klimasünder weltweitherangewachsen. Sie produzierte im Jahr 2015 1,2 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente. Das sind mehr Treibhausgase als die internationalen Flüge und die Schifffahrt zusammen verursachen. Tendenz steigend.

Die CO2-Äquivalente sind unterschiedlich hoch

Forscher vom Massachusetts Insitute of Technology haben errechnet, dass für die Produktion eines T-Shirts aus Polyester 5,5 kg CO2-Äquivalente entstehen. Zum Vergleich: Bei einem Baumwoll-Shirt sind es „nur“ 2,1 kg.

Interessant hierbei übrigens: Wolle verursacht nochmal etwa doppelt so viele CO2-Emissionen wie Kunstfasern, wegen der Methan-Emissionen der Schafe und Emissionen der Dünger. Grundsätzlich fallen bei allen Textilien relativ viele CO2-Emissionen an, insbesondere wenn sie in China oder Indien produziert werden. Denn diese Länder betreiben ihre Fabriken und Werke hauptsächlich mit Kohleenergie.

Kunststofffasern als Mikroplastik im Meer

Im Vergleich zu Baumwolle und anderen pflanzlichen Fasern haben Kunststofffasern noch einen weiteren Nachteil: Sie gelangen massenweise in die Umwelt und tragen zur Verschmutzung mir Mikroplastik bei. Insgesamt 35 Prozent des Mikroplastiks in den Weltmeeren stammt von synthetischen Textilfasern, wie eine Studie der International Union of Conservation of Nature (IUCN) zeigt.

Fasern aus synthetischer Kleidung sind damit die Hauptquelle des Mikroplastiks im Meer. Dort werden die langlebigen Kunststoffpartikel nicht nur von Meeresorganismen aufgenommen. Sie fungieren auch als Träger von Giftstoffen und Bakterien, die sich auf diese Weise verbreiten können.

Grafik 1 Klamotten öko.-FußabdruckDas meiste Mikroplastik stammt nicht aus Kosmetika. (Quelle: WDR)

Das Problem: Beim Tragen der Kleidung aber insbesondere bei jedem Waschgang lösen sich Mikrofasern aus den Stoffen. In Ländern mit unzureichender Abwasseraufbereitung gelangen die Fasern von der Waschmaschine mit dem Schmutzwasser direkt in Flüsse und ins Meer.

Mehr Mikroplastik als aus Kosmetik

Auch in Deutschland liegt der Faserabrieb bei der Textilwäsche auf Platz 10 der Mikroplastikquellen in der Umwelt. Er steht damit zwar weit hinter dem Kunststoffabrieb von Reifen, aber noch vor der Mikroplastikverschmutzung durch Kosmetik, berichtet das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik.

Laut der Fraunhofer-Studie werden hierzulande rund 95 Prozent des Mikroplastiks durch die Kläranlagen aus dem Abwasser gefiltert. Doch etwa ein Drittel dieses Mikroplastiks gelangt am Ende über den Klärschlamm als Düngemittel zurück in die Umwelt.

Für den Faserverlust beim Waschgang macht es übrigens einen Unterschied, aus welchem Material die Kleidung gemacht ist: Raue Stoffe mit losen Textilverarbeitungen wie Fleece verlieren beim Waschgang mehr Fasern als glatte Nylonstrümpfe. Generell sind zudem Fasern aus Polyester brüchiger als Garne mit hoher Drehung wie Nylon.

 

Ist Baumwolle besser als Kunstfaser?

Leider ist Kleidung aus Baumwolle nicht unbedingt besser. Der konventionelle Baumwollanbau ist aus anderen Gründen sehr belastend für die Umwelt. Ein großer Minuspunkt ist der extreme Wasserverbrauch:

 

„Der Bedarf an Wasser für ein T-Shirt schwankt zwischen 2000 Liter bei Tröpfchenbewässerung und 20.000 Liter bei Flutungsbewässerung, da dort sehr viel Wasser ungenutzt versickert oder verdunstet“, sagt Monika Messmer. Die Agrarwissenschaftlerin beschäftigt sich mit Anbaumethoden und Züchtung von Bio-Baumwolle am Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) in der Schweiz.

Die hohe Wassernutzung ist besonders problematisch, da Baumwolle vor allem in Regionen in Indien und China angebaut wird, die sowieso schon an Wasserknappheit leiden.

Für Kleidung aus Baumwolle muss gespritzt werden

Hinzu kommt der enorme Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Denn die Baumwollpflanze ist, vor allem wenn sie in Monokulturen wächst, besonders anfällig für Schädlinge. Man entwickelte zwar bereits gentechnisch veränderte Baumwollpflanzen, die Schädlinge wie die Baumwollkapselraupe selbst abwehren können. Allerdings nur mit zeitlich begrenztem Erfolg: Auf Plantagen in Indien bildeten die Tierchen bereits Resistenzen. Die Folge: Jetzt müssen dort sogar noch stärkere Insektizide gespritzt werden als zuvor.

Baumwolle: 30 Mal Gift pro Jahr

Um Unkraut zu bekämpfen, behelfen sich viele Plantagenbesitzer ebenfalls mit gentechnisch veränderter Baumwolle, die gegen das Breitbandherbizid Roundup resistent ist. Das Herbizid wird in den USA mittels Traktor oder Flugzeug weitflächig auf die Felder gesprüht und ersetzt die mechanische Unkrautbehandlung. Um im Rekord zu produzieren, werden die Pflanzen in nur einer Saison so bis zu 30 Mal mit Giften behandelt.

Keine Pestizide bei Bio-Baumwolle

Eine Alternative: Bio-Baumwolle. Gentechnisch-veränderte Sorten und synthetische Pestizide sind hier verboten. „Statt Herbizide zu spritzen, wird das Unkraut mechanisch bekämpft, also mit der Hand oder maschinell gehackt“, sagt Monika Messmer.

Um Insektizide zu vermeiden, würden pflanzliche Auszüge aus Neembaumblätter oder Knoblauch eingesetzt und am Rand der Baumwollfelder Pflanzen wie Okra angebaut. Diese ziehen die Motten des Baumwollkapselwurms an und lenken so von der Baumwolle ab. Zudem gebe es traditionelle indische Baumwollarten, die eine höhere Resistenz gegenüber Schädlingen besitzen.

Bio-Baumwolle: Geringerer Wasserverbrauch

Und auch der Wasserverbrauch sinkt: „Die meisten Bio-Baumwollfelder werden von Kleinbauern bewirtschaftet und oft nur vom Monsunregen gespeist ohne zusätzliche Bewässerung“, sagt Monika Messner. Wie viel Wasser insgesamt wirklich eingespart wird, sei jedoch noch unklar. Wissenschaftlich fundierte Daten müssten erst noch erhoben werden, so Messner.

Bei dieser Rechnung spielt auch ein Nachteil der Biobaumwolle eine Rolle: „Um den gleichen Ertrag zu erzielen, verbraucht ökologische Landwirtschaft etwa 20 Prozent mehr Land im Vergleich zu konventionellem Baumwollanbau“, sagt Messmer.

Grafik: So viel Textilfasern verliert deine Kleidung pro Waschgang.
So viel Textilfasern verliert deine Kleidung pro Waschgang.

Was kann ich als Verbraucher tun?

„Zum Imprägnieren von Kleidung werden immer noch extrem umweltschädliche Stoffe verwendet“, sagt UBA-Expertin Brigitte Zietlow. Beispielsweise per- oder polyflourierte Chemikalien (PFC), die schmutz- und wasserabweisend wirken, wolle man eigentlich gar nicht in der Umwelt haben.

 

Denn PFC wirken toxisch, einige fördern die Entstehung von Leberkrebs und anderen Tumoren. Zudem können sie die Fruchtbarkeit von Frauen und die männliche Spermatogenese negativ beeinflussen, warnt das Umweltbundesamt.

Die Chemikalien finden sich in Outdoor-Bekleidung, aber auch in imprägnierten Tischdecken, Sitzbezügen und Arbeitsschutzkleidung. „Für den Normalgebrauch sind die stark schmutz- und wasserabweisenden Eigenschaften von PFC überflüssig“, sagt Brigitte Zietlow. Sie rät deshalb vom Kauf von PFC-haltiger Kleidung ab.

Siegel können eine Orientierung beim Kleidungskauf bieten

Generell sind Siegel für fairen Handel und vor allem Öko-Siegelein Zeichen dafür, dass weniger Chemikalien im Herstellungsprozess von Textilien eingesetzt werden. Seit September 2019 gibt es für Kleidung auch das erste staatlich anerkannte Siegel: Der Grüne Knopf. Dieses Zertifikat ist ein Metasiegel, es wird also für Produkte zusätzlich vergeben, die bereits mit Siegeln wie Fairtrade, den Global Organic Textile Standard, Naturtextil oder Oeko-Tex gekennzeichnet sind. Der Grüne Knopf soll den Verbrauchern als übergeordnete Instanz helfen, sich im Siegel-Dschungel leichter zurechtzufinden.

Allerdings decken seine Kriterien bis dato nicht die ganze Lieferkette ab, kritisieren Umweltschutzunternehmen wie Greenpeace: So erhebe es soziale und ökologische Standards für das Färben und Nähen von Textilien. Was auf den Baumwollplantagen geschieht wird jedoch nicht geprüft.

Entwicklungsminister Gerd Müller kündigte bei der Präsentation des Grünen Knopfs Anfang September 2019 an, dass der Grüne Knopf  in Zukunft auch auf diese Arbeitsschritte ausgeweitet werden soll.

Das eigene Kaufverhalten hinterfragen

„Am Ende sollte man sich fragen, ob zwölf neue Modekollektionen pro Jahr wirklich nötig sind“, sagt Brigitte Zietlow vom Umweltbundesamt. Macht hier das Angebot die Nachfrage? Oder die Nachfrage das Angebot? Wahrscheinlich beides: Jeder Deutsche kauft im Durchschnitt 60 Kleidungsstücke pro Jahr, offenbar teils wahllos: Jedes fünfte Kleidungsstück in unserem Schrank tragen wir nahezu nie, wie eine Umfrage im Auftrag von Greenpeace zeigt.

40 Prozent der Befragten sortieren ihre Kleidung regelmäßig aus. Nicht etwa weil diese Löcher hat oder anderweitig beschädigt ist, sondern weil sie nicht mehr der aktuellen Mode oder dem eigenen Stil entsprechen.

Knapp ein Drittel wollen schlicht Platz für neue Klamotten im Kleiderschrank schaffen. Möglich machen das die Dumping-Preise der Textilriesen von fünf Euro pro Shirt, durch die sich viele erst den schnellen Modewechsel leisten können.


 
Quelle: https://www.quarks.de/umwelt/kleidung-so-macht-sie-unsere-umwelt-kaputt/